Ratgeber Verletzungen bei Pferden

MedTec Finalist Hessen Champions 2018

Die sportliche Nutzung des Pferdes führt zu einer hohen Inanspruchnahme des tierischen Bewegungsapparates und einem großen Verletzungsrisiko. Auch bei langen Transportwegen oder Auseinandersetzungen mit anderen Tieren kommt es immer wieder zu Verletzungen. Bei einer verzögerten Wundheilung oder Störungen in den Heilungsprozessen können sich gravierende chronische Beschwerden entwickeln, die dann Belastbarkeit und Lebensqualität einschränken.

 

Probleme mit der Wundheilung?

Die MBST Kernspinresonanz-VET-Therapie kann Ihrem Tier vielleich helfen

Zellstoffwechsel anregen

Wie beim Menschen ist auch beim Tier der Stoffwechsel (Metabolismus) die Grundlage aller lebensnotwendigen Abläufe und benötigt viel Energie. Energie, die nicht nur bei der Wundheilung für Aufbau, Schutz und Reparatur von Gewebe gebraucht wird.

Molekularbiologische Heilungsprozesse sind komplex und oft langwierig. Bis z. B. eine Muskel-, Sehnen- oder Bänderverletzung vollständig auskuriert ist, können Monate vergehen, da die körpereigenen Reparaturprozesse wegen der Stoffwechselträgheit dieser Gewebe sehr langsam ablaufen. Hier setzt die MBST Kernspin·VET·Therapie an. Die gezielte Energiezufuhr in verletztes Gewebe soll unter anderem den Zellstoffwechsel anregen und zeitnah natürliche Reparaturmechanismen auslösen und fördern.

Molekulare Biophysikalische Stimulation

Die MBST-Therapie basiert auf dem physikalischen Effekt der Kernspinresonanz, bei dem Wasserstoffprotonen zunächst Energie aufnehmen und anschließend zum Teil wieder an das umliegende Gewebe abgeben. Wissenschaftliche Daten weisen darauf hin, dass die MBST Kernspinresonanz-Technologie so verschiedene biophysikalische Prozesse stimuliert und entzündungshemmende sowie schmerzlindernde Effekte auslöst.

Mit MBST die Regeneration fördern

Geschädigte Zellen werden durch MBST derart beeinflusst, dass natürliche regenerative Prozesse ausgelöst werden können, damit das therapierte Gewebe möglichst seine volle Funktionalität wiedererlangt. Die MBST Kernspin·VET·Therapie wird von Tierärzten zur Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungs- und Stützapparates, zur Beschleunigung von Heilungsprozessen sowie zur Schmerzreduktion eingesetzt – und zwar sowohl präventiv als auch postoperativ.

MBST Kernspin·VET·Therapie

Leidet Ihr Tier an einer Verletzung der Haut, Muskeln, Sehnen, Bänder oder Knochen, kann die Therapie vielleicht helfen und die Rückkehr zu einem aktiven, schmerzfreien Leben ermöglichen. Ohne operative Eingriffe, Spritzen oder Medikamente.

Beispiel Sehnenschäden

Sehnenschäden sind eine häufige Lahmheitsursache beim Pferd. Der Heilungsprozess kann je nach Lokalisation, Dauer der Erkrankung und Art der Behandlung mindestens drei und bis zu 12 Monate in Anspruch nehmen. In Folge von lokaler Hypoxie, verminderter Nährstoffzufuhr und herabgesetztem Metabolismus kommt es zur Ansammlung von toxischen Stoffwechselprodukten, was zur Zelldegeneration führt.

Aufgrund der „Gefäßarmut“ (Bradytrophie) des Sehnengewebes weisen diese Strukturen im Vergleich zu anderen Geweben des Körpers einen deutlich langsameren Metabolismus auf. Dies führt im Falle von Verletzungen zu einem deutlich längeren Heilungsverlauf. Bei massiven Schädigungen können oftmals trotz intensiver tierärztlicher Bemühungen nur schwach belastbare Sehnennarben entstehen, was zu einer relativ hohen Rückfallrate führen kann.

MBST·Vet·Therapie bei Sehnenschäden

Aus molekularbiologischer Sicht ist der Heilungsprozess von Sehnen komplex. Der entzündlichen Phase folgt eine proliferative und schließlich die remodulierende Phase. Während der MBST·VET·THERAPIE wird der Energieübertrag sequentiell freigesetzt, um so einen natürlichen Heilungsvorgang nachzuahmen. Darüber hinaus soll ebenfalls der metabolische Umsatz gesteigert werden. Neben einer schnellen Schmerzreduktion können so auch körperliche Selbstheilungsprozesse im Pferd stimuliert und regenerative Potenziale nachhaltig gefördert werden. In vielen Fällen entsteht dann wieder ein funktionell gleichwertiges Sehnengewebe und die ursprüngliche Belastbarkeit kann wiederhergestellt werden.

Auszug aus möglichen Indikationen

Das MBST PRO·VET·STATION-Therapiesystem wurde speziell für die Bedürfnisse der Kleintiermedizin entwickelt und ermöglicht die schonende und wirksame Behandlung von Hunden, Katzen und anderen Kleintieren. Die sorgfältige Diagnostik und Indikationsstellung bilden die Grundlage für eine erfolgreiche MBST Kernspin·VET·Therapie. Ihr Tierarzt berät Sie, ob die MBST Kernspin·VET·Therapie bei Ihrem Tier sinnvoll ist. Behandelt werden können unter anderem folgende Indikationen:

  • Post-operativ zur allgemeinen Beschleunigung von Wundheilungsprozessen
  • Bei vorliegenden Wundheilungsstörungen sowie bei:
  • Schürfwunden
  • Bisswunden
  • Sehnen-, Muskel- und Bänderverletzungen
  • Frakturen
  • Mikrotraumen

High-Tech-Therapie für die Pferdemedizin

MRT – die Basistechnologie

Die bildgebende Kernspintomografie (MRT) kombiniert starke Magnetfelder und Radiowellen (HF-Impulse), um Protonen in organischem Gewebe anzuregen. Gewebe unterscheiden sich unter anderem in ihrer Protonendichte. Die Impulse übertragen den Protonen Energie, wodurch sich deren biophysikalische Parameter messbar verändern. Aus den so gewonnenen Daten berechnet der Computer Bilder zur diagnostischen Nutzung.

Ziel der MRT – ein kontrastreiches Bild

Um möglichst kontrastreiche Bilder für Diagnosezwecke zu erhalten, nutzt die MRT die unterschiedlichen Gewebeparameter.

Ziel der MBST Kernspin·VET·Therapie – Regeneration

Die MBST Kernspin·VET·Therapie nutzt Gewebeparameter nicht zur Bildgebung, sondern um Zellen auf molekularer Ebene durch eine gezielte Energieübertragung zu stimulieren.

Der MBST Kernspin·VET·Therapieansatz bei Verletzungen und Wundheilungsstörungen

Gesunde Zellen erneuern sich ständig, um entstandene Schäden im Gewebe auszugleichen. Diese körpereigenen Reparaturmechanismen benötigen jedoch viel Energie und nehmen oft lange Zeit in Anspruch – genau hier setzt die therapeutisch genutzte MBST-Kernspintechnologie an.

Molekularbiologische Wundheilungsprozesse sind komplex und dauern oft Monate. Sie laufen vereinfacht dargestellt wie folgt ab:

  • Destruktive Phase · Zellentzündungsreaktionen: Vaskuläre Phase 0.–2. Tag / Zelluläre Phase 2.–5. Tag
  • Proliferative Phase: Reparaturphase 5.–21. Tag
  • Remodulierende Phase · Wiederherstellungsphase: Konsolidierungsphase 21.–60. Tag / Organisations- bzw. Reifungsphase 60.–360. Tag

Bis eine Muskel-, Sehnen- oder Bänderverletzung vollständig auskuriert ist, können Monate vergehen, da die Reparatur- und Regenerationsprozesse wegen der Stoffwechselträgheit der geschädigten Gewebe sehr langsam ablaufen.

Das Wirkprinzip: Körpereigene Regenerationsprozesse stimulieren

Die gezielte Energiezufuhr in das verletzte Gewebe soll den Stoffwechsel der jeweiligen Zellen anregen, um die körpereigenen Reparaturmechanismen bzw. Regenerationsprozesse zeitnah auszulösen und zu fördern. Ziel ist es, die Heilungsprozesse nachhaltig zu verkürzen. So soll eine schnelle und sichere Rückkehr zu Training, Wettkampf und Beruf ermöglicht werden. Durch die beschleunigte Wiederaufnahme der Aktivität können sich die Ausfallzeiten deutlich reduzieren.

Die MBST Kernspin·VET·Therapie basiert auf dem physikalischen Prinzip der Kernspinresonanz, bei dem Wasserstoffkerne Energie aufnehmen und anschließend zum Teil wieder an das umliegende Gewebe abgeben.

Wissenschaftliche Daten weisen darauf hin, dass die MBST Kernspinresonanz-Therapie so verschiedene biophysikalische Prozesse stimuliert und entzündungshemmende sowie schmerzlindernde Effekte auslöst (Steinecker-Frohnwieser et al. 2017).

Die MBST Kernspin·VET·Therapie wird ausschließlich von MBST zertifizierten Anwendern nach ärztlicher Diagnose durchgeführt!

Die MBST Kernspin·VET·Therapie ist für eine große Bandbreite von unterschiedlichen Sportverletzungen wie z. B. Teilrupturen von Bändern und Sehnen sowie Muskelverletzungen bis Grad 3 geeignet. Der regenerative Ansatz ist auch eine optimale Ergänzung bei post-operativen und post-stationären Behandlungsstrategien rund um den Stütz- und Bewegungsapparat.

Ob die MBST Kernspin·VET·Therapie als Behandlung der Verletzung oder Wundheilungsproblematik Ihres Tieres in Frage kommt, kann ausschließlich Ihr Tierarzt feststellen. Er kann Ihnen ebenso aufzeigen, ob und wie die MBST Kernspin·VET·Therapie in Kombination mit anderen Therapieansätzen in diesem Fall möglich ist.

Alle Infos zur MBST Kernspin·VET·Therapie bei Knochenerkrankungen und -verletzungen:

Ablauf der MBST Kernspin·VET·Therapie

Die MBST Kernspin·VET·Therapie wird nach entsprechender Diagnose von Ihrem Tierarzt bei der MedTec in Auftrag gegeben. Die indikationsspezifischen Behandlungsdaten werden auf eine Therapiekarte transferiert und an Ihr MBST VET·Behandlungszentrum gesendet. Vor Ort werden die Kernspinapplikatoren so am Pferd platziert, dass die zu therapierende Behandlungszone optimal im Wirkfeld liegt. Die Therapiekarte wird in das Steuergerät eingeführt und die Behandlungsdaten direkt von der Therapiekarte übertragen, wodurch eine optimale Behandlung sichergestellt wird. Jede Behandlungseinheit dauert 60 Minuten. Sie umfasst drei verschiedene Phasen, die nacheinander ohne Unterbrechung ablaufen: Schmerzmanagement, Zellaktivierung, Zellregeneration. Der Besitzer kann die ganze Zeit bei seinem Pferd bleiben. Während der Behandlung sind Mensch und Tier keinerlei schädlicher Strahlung, wie z. B. beim Röntgen ausgesetzt.

MBST Kernspin·VET·Therapieserien bei Knochenerkrankungen -verletzungen umfassen 9 Behandlungseinheiten.

Häufige Fragen rund um die MBST Kernspin·VET·Therapie bei Osteoporose

Welche Nebenwirkungen hat die MBST Kernspin·VET·Therapie?

MBST wird seit 1998 international angewendet. Bis heute sind uns noch keine Nebenwirkungen bekannt geworden.

Muss ich meinem Tier Medikamente geben?

Spritzen, Infusionen, Medikamente oder Schmerzmittel sind kein Bestandteil der MBST-Therapie. Ob diese im individuellen Fall nötig oder zusätzlich sinnvoll sind, entscheidet Ihr behandelnder Tierarzt.

Geht es meinem Tier nach der Behandlung sofort besser?

MBST kann über längere Zeiträume entstandene Schäden nicht über Nacht ausgleichen. Tierbesitzer berichten jedoch, dass ihr Tier direkt nach der Therapie deutlich entspannter und vitaler war. Der Einsatz von Schmerzmitteln war oft nicht mehr nötig und durch die erneute Bewegungsfreude kam es zur sichtbaren Verbesserung des allgemeinen Befindens. Die Therapie kann beliebig oft wiederholt werden.

Gibt es Studien zur Wirksamkeit der MBST Kernspinresonanz-Therapie?

Wirkung und Verträglichkeit der MBST Kernspinresonanz-Therapie werden für viele Erkrankungen und Beschwerden des muskuloskelettalen Systems durch aussagekräftige humanmedizinische Daten aus zahlreichen Studien und Fachveröffentlichungen bestätigt. Diese können Sie gerne bei Ihrem Tierarzt oder direkt bei der MedTec Medizintechnik GmbH anfordern.

Kontraindikationen

Wir raten bei folgenden Voraussetzungen von der Durchführung einer MBST VET-Therapie ab: Wenn sich aktive Implantate, wie z. B. Herzschrittmacher, Defibrillatoren (ICD-Systeme), Schmerz- und Insulinpumpen, oder Tumore im Behandlungsbereich befinden. Ebenso bei vorliegender HIV-Erkrankung, Leukämie oder Schwangerschaft. Dies betrifft auch den Aufenthalt im Kernspinbehandlungsfeld während der laufenden Therapieeinheit. Ein Abstand von 40cm sollte eingehalten werden. Für die Kernspin·VET·Therapie gelten die gleichen Einschränkungen bei ähnlichen tierspezifischen Krankheiten und Voraussetzungen. Wechselwirkungen mit anderen therapeutischen Maßnahmen sind uns derzeit nicht bekannt.

Die Vorteile der MBST Kernspinresonanz-Therapie bei Arthrose auf einen Blick:

  • Ohne operative Eingriffe
  • Ohne Infusionen
  • Ohne Spritzen
  • Ohne Medikamente
  • Ohne Neben- oder Wechselwirkungen
  • Ohne Strahlenbelastung
  • Schmerz- und stressfreie Behandlung
  • Wissenschaftlich bestätigt [9]
  • TÜV-zertifizierte Qualität
  • Bereits mehr als 1.000.000 Behandlungsstunden

[1] Buckwalter et al. 2005, Articular Cartilage and Osteoarthritis, Instr Course Lect 54, 465–480 · [2] Martinek et al. 2003, Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, 54/6 · [3] RKI und DESTATIS 2015, Häufigste Operationen in Deutschland · [4] https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/83545/Jeder-fuenfte-Patient-mit-seiner-Knie endoprothese-nicht-zufrieden (17.11.2017) · [5] Wang et al. 2015, Osteoarthritis and Cartilage 23, 22–30 · [6] Temiz Artmann et al. 2005, Methods and Findings in Experimental and Clinical Pharmacology, 27(6),391–394 · [7] Melzer et al. 2003, Fachkrankenhaus für Orthopädie · [8] Steinecker-Frohnwieser et al. 2014, Journal of Orthopedics and Rheumatology 9/2014 · [9] Kullich/Melzer 2018, Wissenschaftliche Bewertung der MBST-Kernspinresonanztechnologie hinsichtlich ihres therapeutischen Potentials und des Nachweises der klinischen Wirksamkeit