Ratgeber Arthrose bei Pferden

MedTec Finalist Hessen Champions 2018

Ähnlich wie beim Menschen sorgt medizinischer Fortschritt auch bei Tieren für eine steigende Lebenserwartung. Diese Entwicklung führt inzwischen immer häufiger dazu, dass Arthrosen nun auch bei Tieren diagnostiziert werden. Degenerative Gelenkerkrankungen gehören zu den am häufigsten lahmheitsverursachenden Erkrankungen des Pferdes.

Bewegungseinschränkungen im tierischen Alltag

Die MBST Kernspinresonanz-VET-Therapie kann Ihrem Tier vielleich helfen

Arthrose · Gelenkverschleiß

Arthrose entsteht nicht von heute auf morgen. Der Gelenkverschleiß durch Knorpeldegeneration kann sich über eine lange Zeit hinziehen. Oft sind die Beschwerden zunächst so gering, dass sie kaum auffallen, da Tiere oft instinktiv versuchen, ihre Schmerzen zu verbergen. Im fortschreitenden Verlauf verursachen aber jede Belastung der Gelenke und jede Bewegung starke Schmerzen. Bei Pferden fällt dann zumeist zuerst ein stumpf wirkender Gang auf. Durch die Schmerzen kommt es oft zu einer Bewegungsunwilligkeit des Tieres. Manche Tiere benötigen nach einer Ruhezeit eine Weile, bis sie sich einlaufen.

Wie kommt es zur Knorpeldegeneration?

Verletzungen, Fehlbelastungen, Fehlregulationen oder Stoffwechselstörungen aber auch zu starke Belastung können zu Defekten im Knorpel führen. Im gesunden Zustand können die Knorpelzellen (Chondrozyten) solche Schäden noch ausgleichen. Da Knorpel aber stoffwechselträge ist, erfolgt die Regeneration nur sehr langsam. Störungen in diesem Prozess können zum kontinuierlichen Abbau des Knorpelgewebes, d. h. zur Degeneration führen. So entstehen knorpelfreie Knochenflächen, die aufeinanderreiben und starke Schmerzen, Schwellungen oder Bewegungseinschränkungen verursachen können. Im weiteren Verlauf können auch angrenzende Muskeln, Bänder, Sehnen und Gelenkkapseln geschädigt werden.

Verlauf und Folgen

Wie beim Menschen kann die Arthrose bei Tieren mit erheblichen Schmerzen und Einschränkungen bei der Beweglichkeit einhergehen. Tiere haben aber eine höhere Schmerztoleranz als der Mensch und neigen bei Schmerzen zur Tapferkeit. Die ersten Anzeichen für eine Arthrose sind darum oft nicht leicht zu entdecken. Das Anfangsstadium zeigt sich aber meist durch Steifigkeit beim Aufstehen, Kraftverlust und veränderte Bewegungsabläufe.

Behandlungsmöglichkeiten

Viele Therapieansätze behandeln in erster Linie nur die Symptome. Schmerz- und Entzündungshemmer sollen die Erkrankung für das Tier erträglicher machen und werden mit physiotherapeutischen und diätischen Maßnahmen kombiniert. Die Arthrose selbst schreitet so jedoch weiter voran und der Knorpel baut sich stetig weiter ab. Am Ende steht dann vielleicht ein mit Risiken behafteter operativer Eingriff oder sogar eine Gelenkversteifung.

Die MBST Kernspin·VET·Therapie geht einen anderen Weg und hat den Knorpelabbau und damit die Ursache der Arthrose im Visier. Ziel ist der Erhalt des natürlichen Gelenks. Wie funktioniert das?

High-tech-Therapie für die Gelenke

Natürliche Zellregeneration
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Fehlt den Knorpelzellen die nötige Energie oder ist der Zellstoffwechsel gestört, können die körpereigenen Reparaturmechanismen nicht mehr geleistet werden – genau hier setzt MBST mit der therapeutisch genutzten Kernspin-Technologie an. Sie soll erkrankten oder geschädigten Knorpelzellen Energie zuführen, um deren natürliche Reparaturmechanismen zu stimulieren – stressfrei und ohne Nebenwirkungen für das Tier und den Besitzer.

MRT – die Basistechnologie

Die bildgebende Kernspintomografie (MRT) kombiniert starke Magnetfelder und Radiowellen (HF-Impulse), um Protonen in organischem Gewebe anzuregen. Gewebe unterscheiden sich unter anderem in ihrer Protonendichte. Die Impulse übertragen den Protonen Energie, wodurch sich deren biophysikalische Parameter messbar verändern. Aus den so gewonnenen Daten berechnet der Computer Bilder zur diagnostischen Nutzung.

Ziel der MRT – ein kontrastreiches Bild

Um möglichst kontrastreiche Bilder für Diagnosezwecke zu erhalten, nutzt die MRT die unterschiedlichen Gewebeparameter.

Ziel der MBST Kernspin·VET·Therapie – Regeneration

MBST nutzt die Kernspinresonanz aber nicht, um Bilder zu erzeugen, sondern um spezifische Zellen auf molekularer Ebene biophysikalisch durch gezielte Energieübertragung zu stimulieren.

Der MBST Kernspin·VET·Therapieansatz bei Arthrose

Wissenschaftliche Daten weisen darauf hin, dass die MBST-Therapie so u. a. entzündungshemmende sowie schmerzlindernde Effekte auslöst. Ziel der MBST-Therapie ist die Aktivierung regenerativer Prozesse und zwar ohne operative Eingriffe, Infusionen, Spritzen, Medikamente oder Schmerzmittel sowie damit verbundene Risiken, Belastungen und Nebenwirkungen.

Eine MBST-Behandlungsserie für Arthrose umfasst je nach Schwere der bereits vorliegenden Degeneration fünf, sieben oder neun Behandlungseinheiten.

Der Stoffwechsel (Metabolismus) ist die Grundlage aller lebensnotwendigen Abläufe im Körper und benötigt viel Energie. Energie, die auch im Knorpel für Aufbau, Schutz und Reparatur des Knorpelgewebes benötigt wird. Fehlt den Knorpelzellen Energie, können die körpereigenen Reparaturmechanismen nicht mehr geleistet werden und es kommt zu einer Knorpeldegeneration.

Wie kommt es zur Knorpeldegeneration?

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In verschiedenen Zonen des hyalinen Knorpels gibt es Chondrozyten unterschiedlicher Größe, Form und metabolischer Aktivität. Jeder Chondrozyt ist für die Aufrechterhaltung der Extrazellulären Matrix und den Stoffwechsel in seiner direkten Umgebung verantwortlich.

Defekte im Gelenkknorpel beeinträchtigen die Knorpelreparatur durch unzureichenden Matrixstoffwechsel, sodass die Knorpelzellen ihren Stoffwechsel steigern müssen, um den EZM-Stoffwechsel aufrechtzuerhalten. Im degenerativen arthrotischen Prozess können die Chondrozyten den Knorpelabbau aber nicht mehr ausgleichen, was zu einem irreparablen und vollständigen Verlust der Knorpelschicht führen kann.

Wissenschaftliche Daten aus dem Humanbereich weisen darauf hin, dass die MBST Kernspinresonanz-Therapie so verschiedene biophysikalische Prozesse stimuliert und entzündungshemmende sowie schmerzlindernde Effekte auslöst (Steinecker-Frohnwieser et al. 2017). Außerdem belegen wissenschaftliche Auswertungen eine deutliche Stoffwechselaktivierung und Knorpelregeneration durch die MBST-Therapie. Über einen Zeitraum von zehn Jahren wurden Daten von über 4.500 Arthrosepatienten ein Jahr nach einer MBST Kernspinresonanz-Therapie erhoben (Kullich/Steinecker/Overbeck 2013). Untersucht wurden die Indikationen Gonarthrose, Coxarthrose, Spondylarthrose und Arthrose des oberen Sprunggelenkes. Die Daten bestätigen zahlreiche In-vivo- und In-vitro-Untersuchungen und zeigen, dass die therapeutische Kernspinresonanz bei Arthrosen sehr erfolgreich eingesetzt werden kann. Auch in In-vitro-Untersuchungen ist eine deutliche Erhöhung der Chondrozytenanzahl (271%) zu sehen (Temiz Artmann et al. 2005).

Die MBST Kernspin·VET·Therapie wird ausschließlich von MBST zertifizierten Anwendern nach ärztlicher Diagnose durchgeführt!

Die Dauer einer MBST Arthrose-Therapie beträgt je nach Stadium der Erkrankung fünf, sieben oder neun Behandlungseinheiten. Mit der MBST Kernspinresonanz-Technologie sind vor allem die Stadien I bis III der Arthrose therapierbar. Bei Arthrose im Stadium IV spricht man von einem Therapieversuch. Der Erfolg hängt in diesem Fall davon ab, wieviel Knorpel noch vorhanden ist und wie dieser sich verteilt. Auch in diesem Stadium ist jedoch mit einer deutlichen Schmerzreduzierung zu rechnen.

Ob die MBST Kernspin·VET·Therapie als Behandlung für Ihr Tier in Frage kommt, kann ausschließlich Ihr Tierarzt feststellen. Er kann Ihnen ebenso aufzeigen, ob und wie die MBST Kernspin·VET·Therapie in Kombination mit anderen Therapieansätzen in Ihrem Fall möglich ist. Vorbehaltlich der individuellen und eingehenden ärztlichen Untersuchung und Beratung ist eine Anwendung der MBST Kernspin·VET·Therapie bei Arthrose in allen Gelenken möglich.

Alle Infos zur MBST Kernspin·VET·Therapie bei Arthrose:

Ablauf der MBST Kernspin·VET·Therapie

Die MBST Kernspin·VET·Therapie wird nach entsprechender Diagnose von Ihrem Tierarzt bei der MedTec in Auftrag gegeben. Die indikationsspezifischen Behandlungsdaten werden auf eine Therapiekarte transferiert und an Ihr MBST VET·Behandlungszentrum gesendet. Vor Ort werden die Kernspinapplikatoren so am Pferd platziert, dass die zu therapierende Behandlungszone optimal im Wirkfeld liegt. Die Therapiekarte wird in das Steuergerät eingeführt und die Behandlungsdaten direkt von der Therapiekarte übertragen, wodurch eine optimale Behandlung sichergestellt wird. Jede Behandlungseinheit dauert 60 Minuten. Sie umfasst drei verschiedene Phasen, die nacheinander ohne Unterbrechung ablaufen: Schmerzmanagement, Zellaktivierung, Zellregeneration. Der Besitzer kann die ganze Zeit bei seinem Pferd bleiben. Während der Behandlung sind Mensch und Tier keinerlei schädlicher Strahlung, wie z. B. beim Röntgen ausgesetzt.

MBST Kernspin·VET·Therapieserien umfassen je nach Indikation und Schwere der Erkrankung 5 oder 7 Behandlungseinheiten.

Häufige Fragen rund um die MBST Kernspin·VET·Therapie bei Arthrose

Welche Nebenwirkungen hat die MBST Kernspin·VET·Therapie?

MBST wird seit 1998 international angewendet. Bis heute sind uns noch keine Nebenwirkungen bekannt geworden.

Muss ich meinem Tier Medikamente geben?

Spritzen, Infusionen, Medikamente oder Schmerzmittel sind kein Bestandteil der MBST-Therapie. Ob diese im individuellen Fall nötig oder zusätzlich sinnvoll sind, entscheidet Ihr behandelnder Tierarzt.

Geht es meinem Tier nach der Behandlung sofort besser?

MBST kann über längere Zeiträume entstandene Schäden nicht über Nacht ausgleichen. Tierbesitzer berichten jedoch, dass ihr Tier direkt nach der Therapie deutlich entspannter und vitaler war. Der Einsatz von Schmerzmitteln war oft nicht mehr nötig und durch die erneute Bewegungsfreude kam es zur sichtbaren Verbesserung des allgemeinen Befindens. Die Therapie kann beliebig oft wiederholt werden.

Gibt es Studien zur Wirksamkeit der MBST Kernspinresonanz-Therapie?

Wirkung und Verträglichkeit der MBST Kernspinresonanz-Therapie werden für viele Erkrankungen und Beschwerden des muskuloskelettalen Systems durch aussagekräftige humanmedizinische Daten aus zahlreichen Studien und Fachveröffentlichungen bestätigt. Diese können Sie gerne bei Ihrem Tierarzt oder direkt bei der MedTec Medizintechnik GmbH anfordern.

Kontraindikationen

Wir raten bei folgenden Voraussetzungen von der Durchführung einer MBST VET-Therapie ab: Wenn sich aktive Implantate, wie z. B. Herzschrittmacher, Defibrillatoren (ICD-Systeme), Schmerz- und Insulinpumpen, oder Tumore im Behandlungsbereich befinden. Ebenso bei vorliegender HIV-Erkrankung, Leukämie oder Schwangerschaft. Dies betrifft auch den Aufenthalt im Kernspinbehandlungsfeld während der laufenden Therapieeinheit. Ein Abstand von 40cm sollte eingehalten werden. Für die Kernspin·VET·Therapie gelten die gleichen Einschränkungen bei ähnlichen tierspezifischen Krankheiten und Voraussetzungen. Wechselwirkungen mit anderen therapeutischen Maßnahmen sind uns derzeit nicht bekannt.

Die Vorteile der MBST Kernspinresonanz-Therapie bei Arthrose auf einen Blick:

  • Ohne operative Eingriffe
  • Ohne Infusionen
  • Ohne Spritzen
  • Ohne Medikamente
  • Ohne Neben- oder Wechselwirkungen
  • Ohne Strahlenbelastung
  • Schmerz- und stressfreie Behandlung
  • Wissenschaftlich bestätigt [9]
  • TÜV-zertifizierte Qualität
  • Bereits mehr als 1.000.000 Behandlungsstunden

[1] Buckwalter et al. 2005, Articular Cartilage and Osteoarthritis, Instr Course Lect 54, 465–480 · [2] Martinek et al. 2003, Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, 54/6 · [3] RKI und DESTATIS 2015, Häufigste Operationen in Deutschland · [4] https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/83545/Jeder-fuenfte-Patient-mit-seiner-Knie endoprothese-nicht-zufrieden (17.11.2017) · [5] Wang et al. 2015, Osteoarthritis and Cartilage 23, 22–30 · [6] Temiz Artmann et al. 2005, Methods and Findings in Experimental and Clinical Pharmacology, 27(6),391–394 · [7] Melzer et al. 2003, Fachkrankenhaus für Orthopädie · [8] Steinecker-Frohnwieser et al. 2014, Journal of Orthopedics and Rheumatology 9/2014 · [9] Kullich/Melzer 2018, Wissenschaftliche Bewertung der MBST-Kernspinresonanztechnologie hinsichtlich ihres therapeutischen Potentials und des Nachweises der klinischen Wirksamkeit