Ratgeber Akute und Chronische Schmerzen

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    Akute und Chronische
    Schmerzen erfordern oft
    Schmerzmittel und Medikamente
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Ratgeber Akute und Chronische Schmerzen · Definition, Ursachen, Symptome, Prognose, Behandlung

Schmerzen stellen ein sehr komplexes Phänomen mit völlig unterschiedlichen Qualitäten, Stärken und Formen dar. Akute Schmerzen sind kurzzeitige und begrenzte Schmerzen. Länger anhaltende Schmerzzustände bis hin zu chronischen Schmerzen und chronischen Schmerzsyndromen können sogar eigenständige Krankheitsbilder werden. Eine einheitliche Definition des chronischen Schmerzes gibt es aber derzeit noch nicht.

Schmerzen geben uns einen Hinweis darauf, dass irgendwo im Körper etwas nicht in Ordnung ist. „Schmerz ist ein unangenehmes heftiges Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit akuter oder möglicher Gewebsschädigung verbunden ist oder mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird“. Dies ist die Schmerz-Definition der internationalen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (IASP). Wissenschaftlich gesehen spricht man bei diesen „Gewebeschmerzen“ von nozizeptiven Schmerzen, d. h. das zentrale Nervensystem erhält Signale von spezialisierten sensorischen zellulären Rezeptoren (Nozizeptoren), welche die Informationen über Gewebeschäden vermitteln. Gewebeschmerzen liegen z. B. bei Frakturen, Schürfwunden, Prellungen, Arthrosen aber auch nach operativen Eingriffen vor. Ausgelöst werden diese Schmerzen z. B. durch:

  • thermische Reize (Hitze, Kälte)
  • mechanische Reize (Druck, Verletzung)
  • chemische Reize (Entzündung, Säuren, Gifte)

 

Wie definiert man akuten Schmerz

Akute Schmerzen
Ein akuter Schmerz kann lebenswichtig sein und hat in der Regel eine klar erkennbare Ursache. Die aus dem Schmerz resultierenden körperlichen Reaktionen haben die Aufgabe, verletzte bzw. beeinträchtigte Organe und Körperteile zu schonen und weitere Schädigungen zu vermeiden.

Chronische Schmerzen

Chronische Schmerzen führen nicht nur zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität des Betroffenen, sie können auch eine Vielzahl von Folgeerscheinungen haben. Arbeitsunfähigkeit und Frühberentung z. B. können die individuelle Lebenssituation der Patienten negativ beeinflussen und sind darüber hinaus durch die hohe Anzahl von Krankenstandstagen auch volkswirtschaftlich relevant.

Die Behandlung akuter und chronischer Schmerzen ist eine zunehmende Herausforderung für das Gesundheitssystem. Wissenschaftliche Erhebungen zeigen, dass ca. 23 Millionen Deutsche an chronischen Schmerzen leiden und das nur rund 24 Prozent mit ihrer aktuellen Schmerztherapie zufrieden sind.

Die Behandlung von Schmerzen erfolgt auch in der heutigen Zeit immer noch überwiegend medikamentös und viele Ärzte richten sich nach dem dreistufigen WHO-Schmerzschema:

  • Schmerztherapie · Stufe 1 · · Zunächst erfolgt die Verabreichung eines nicht-opioidalen Analgetikums (Schmerzmittel)
  • Schmerztherapie · Stufe 2 · · Hält der Schmerz an oder verstärkt sich sogar, kann von fehlender Wirksamkeit ausgegangen werden und es wird ein schwaches Opioid verabreicht
  • Schmerztherapie · Stufe 3 · · Zeigt das schwache Opiod nicht die erhoffte Wirksamkeit, wird ein starkes Opioid verabreicht

Dieses Stufenschema wurde seinerzeit für Patienten in Krebstherapien aufgestellt und doch wird es immer häufiger in der Behandlung nicht-krebsbedingter chronischer Schmerzen angewendet. Nach Erhebungen des Schmerzzentrums der Universitätsklinik Dresden stieg die Zahl der verschriebenen Schmerzmittelpackungen von 2006 bis 2015 um 31% an. Obwohl die Wirkung von Opioiden z. B. bei Patienten mit Rücken-, Knie- oder sonstigen Schmerzen nicht gut belegt ist.

Diagnose Gelenkschmerzen oder Schmerzen des Bewegungs- und Stützapparates
Gelenk- und Muskelprobleme resultieren oft aus alten, nicht optimal verheilten Sportverletzungen oder sind die Folge langjähriger Fehlbelastungen in Beruf und Alltag. So geschädigte Gelenke, Muskeln, Bänder, Sehnen, Knochen und Nerven und die damit verbundenen Schmerzen können die Lebensqualität massiv einschränken.

Eine adäquate Schmerztherapie ist eine wesentliche Voraussetzung für eine rasche Genesung und ein schmerzfreies Leben
Häufigste Ursachen für chronische Schmerzen sind Erkrankungen des Bewegungsapparates, Schmerzen durch Gefäß- und Nervenerkrankungen sowie Tumorschmerzen. Dauerhaft anhaltende Schmerzen können zu einem eigenständigen Krankheitsbild werden. Ein sogenanntes Schmerzgedächtnis bildet sich. Nervenzellen, Rückenmark und Gehirn werden so nämlich zunehmend anfälliger für Schmerzreize und bereits sehr leichte Reize können dann Schmerzempfindungen hervorrufen. Daraus ergibt sich eine sogenannte Schmerzspirale.

Werden akute Schmerzen unzureichend behandelt, sind sie ein deutlicher Risikofaktor für die Entwicklung chronischer Schmerzen. Fest steht: Millionen Menschen in Deutschland haben lang anhaltende oder häufig wiederkehrende, also chronische Schmerzen. Lesen Sie hier, wie die mbst-kernspin-vet-therapie hier vielleicht helfen kann »


Schmerzentstehung

Wissenschaftlicher Ansatz
Nach einer Verletzung werden von den Zellen des beschädigten Gewebes Substanzen (u. a. Protonen) entlassen und zusätzlich Histamine ausgeschüttet. Diese noxischen Stimuli führen zur Aktivierung von Primärafferenzen über spezifische Rezeptoren. Die zentralen Enden der Primärafferenzen leiten das Signal weiter ins Hinterhorn des Rückenmarkes, wo es je nach Ausstattung und Herkunft der betroffenen Primärafferenzen zur Ausschüttung von exzitatorischen Aminosäuren kommt.

Nozizeption · Schmerzwahrnehmung
Über 80% unserer peripheren Nervenfasern (außerhalb von Gehirn und Rückenmark) sind Teil der Schmerzwahrnehmung und -verarbeitung. Die Haut, viele innere Gewebe und auch unsere Organe werden von Schmerzrezeptoren (Nozizeptoren) durchzogen und reagieren gewöhnlich auf mehrere verschiedene Reize. Die Reize wirken auf die Nozizeptoren, welche mit elektrischen Signale reagieren, den so genannten Aktionspotentialen. Diese werden zum Gehirn weitergeleitet und lösen dort die Wahrnehmung „Schmerz“ aus.

Schmerzfasern (Nozizeptoren) reagieren nicht nur auf äußere, sondern auch auf innere Reize und lösen Schmerzreaktionen zum Teil schon dann aus, wenn sich das benachbarte Gewebe verändert, vor allem aber wenn es sich entzündet. Eine Gelenkbewegung, die im gesunden Zustand keinen Schmerz verursacht, kann dann elektrische Signale auslösen. Eine Gelenkentzündungen kann zu einer Überempfindlichkeit der Schmerzrezeptoren führen.

Schmerzspirale · Circulus vitiosus

Die Schmerzentstehung resultiert oft aus vielen verschiedenen Faktoren, die sich gegenseitig verstärken und aufrechterhalten. Die eigenen Verhaltensweisen, emotionale und psychische Faktoren können die Schmerzwahrnehmung zusätzlich beeinflussen. Wenn diese verschiedenen Faktoren sich wechselseitig ansprechen, kann daraus eine sogenannte Schmerzspirale entstehen. Der Signalstrom des nozizeptiven Systems wird übergreifend verschaltet, verarbeitet, kann sich verstärken und der Organismus reagiert dauerhaft mit einer Chronifizierung der Schmerzen.

Schmerzkrankheit · Chronifizierung

Setzt die Schmerzbehandlung nicht rechtzeitig ein, kann dies dazu führen, dass das Nervensystem reagiert und damit die Gefahr einer Chronifizierung droht. Oft definiert man dies als Schmerzgedächtnis (oder „Schmerz-Engramm“), das ursprünglich von akuten Reizen ausgelöst wurde, aber bestehen bleibt, wenn die eigentlichen Schmerzursachen bereits beseitigt oder verringert sind. Ein auffälliges Kennzeichen dafür ist, dass zunächst eher selten vorkommende Schmerzen mit der Zeit immer häufiger auftreten und immer länger anhalten. In diesem Zusammenhang können sich Schmerzen bei einer voranschreitenden Chronifizierung ausweiten und sogar Beschwerden in anderen Körperteilen auslösen. Viele dieser chronischen Schmerzpatienten leiden unter Lust- und Antriebslosigkeit. Sie sind hoffnungslos und verzweifelt, klagen über Angstgefühle und Depressivität und haben ein vermindertes Selbstwertgefühl. Kann ein solcher Patient durch Fachärzte ambulant nicht mehr effektiv behandelt werden, wird unter Umständen ein stationärer Aufenthalt in einer Schmerzklinik erforderlich.

Rückenschmerzen

Rückenschmerzen sind die zweithäufigsten Art von schmerzhaften Beschwerden, mit welchen Ärzte aufgesucht werden. Umfragen zeigen, dass rund 40% der Befragten Schmerzen im Rücken verspürten. Eine noch weitaus größere Rolle spielen Rückenschmerzen in den Statistiken der Kranken- und Rentenversicherungen:

· verantwortlich für 14% der Arbeitsausfälle bei Männern
· verantwortlich für 11% der Arbeitsausfälle bei Frauen
· verantwortlich für 20% aller vorzeitigen Renteneintritte

Bei Männern sind Rückenschmerzen die häufigste Ursache für Arbeitsausfälle, bei Frauen die zweithäufigste. Zwei Drittel aller Rehabilitationsmaßnahmen, die in Deutschland verschrieben werden, betreffen Rückenerkrankungen, ebenso rund 20% aller vorzeitigen Renteneintritte.

 
 

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